
53 cm, das ist die neue Messlatte an der sich die Kanus auf der Donau richten müssen, wenn sie ihre Boote zu Wasser lassen wollen. Welche Rechenexempel zu dem neuen Mindestpegelstand geführt haben, weiss niemand so ganz genau. Ist ja auch wirklich nicht so wichtig. 3 cm mehr als all die Jahre vorher sind 3 cm mehr. Dazu kommt eine Reduzierung der täglichen Bootsflotillia, die zukünftig auf der Donau schippern darf.
Kein Grund zur Freude für einen passionierten Fliegenfscher? Doch! Aber – Wenn, ja wenn die Aufteilung der Kontingente etwas großflächiger verteilt worden wäre. Denn uns trifft der Kanutourismus nach wie vor mit großer Härte. Klar, anstelle von bisher max. 270 privaten und gewerblich verliehenen Boote, plus max. 30 Profis vom Deutschen Kanu Verband und man weiss nicht genau wieviele wildgewordenen Jungspunde von den diversen Jugendzeltlager – sollen es in Zukunft max. 220 private und gewerbliche Boote sein. Also mind. 50 Kanus weniger am Tag.
Trotzdem: es ist ein Fortschritt, ein um drei cm höherer Mindestpegel und mindestens 50 Boote weniger am Tag. Ich denke, damit kann man leben - und leben lassen.



